Geschichte
1964 bis 1972   -   Die Jahre in der Gaststätte „Borbecker Hof“
 
Im Jahre 1963 stellte der Pächter des „Borbecker Hofs“, Heinz-Dieter Unkel, damals aktiver Billardspieler beim BC Borbeck 60, in seinem Lokal einen Billardtisch auf. Schnell fanden sich einige Hobby-Spieler zusammen und gründeten im März 1964 den
BILLARD-CLUB GERMANIA BORBECK 1964.
 
Die Gründer waren: Hans Wigge, Wilhelm Wittsieker; Friedhelm Wigge, Alfred Huhn, Georg Blanik und Herbert Gerzimbke. Der Verein schloss sich schon im Mai desselben Jahres dem Billard-Kreisverband Essen e.V. an und nahm in der Spielsaison 1964/65 erstmals mit einer Mannschaft am Spielgeschehen auf Kreisebene teil.
 
Aus diesen ersten Anfängen heraus entwickelte sich ein gesundes Vereinsleben. Schnell stieg die Anzahl der aktiven Spieler, so dass man im folgenden Jahr mit zwei Mannschaften und im dritten Jahr nach der Gründung bereits mit drei Mannschaften an den Meisterschaftsspielen des Kreises teilnahm.
 
1965 übernahm Walter Czerniak den „Borbecker Hof“. Selbst aktiver Spieler hatte er für die Sorgen und Nöte seines Vereins stets ein offenes Ohr. 1968 trat Heinz-Dieter Unkel dem Verein bei; als 1. Vorsitzender leitete er von diesem Zeitpunkt an ununterbrochen 16 Jahre die Geschicke des Vereins.
 
Aus sportlicher Sicht gibt es aus den ersten Jahren nichts Herausragendes zu berichten. Zwar errangen die 1. Mannschaft und die 3. Mannschaft je einen Kreismeistertitel, jedoch sollte das sportlich nicht überbewertet werden. Leistungsmäßig ging es im Verein nicht aufwärts. Es gab keine starken Spieler, die ihr Wissen weiter vermittelten, kein gezieltes Training, kein System. Kleine Fortschritte wurden erzielt, weil man häufig spielte und dadurch mehr Sicherheit erlangte.
 
Aber man war begeistert bei der Sache. Es war die Zeit, in der als Spielkleidung elegante, glänzende Westen getragen wurden. Selbst der größte Kleidermuffel traute sich nicht, hierzu Pullover und Jeans zu tragen. Also trug man bei Meisterschaftskämpfen zur Seidenweste Hemd und Krawatte.
 
Es gab nur wenige Vereine in dieser Zeit, die das Glück hatten, den Billardsport in einem separaten Raum ausüben zu können. In der Regel stand der Billardtisch mitten in der Gaststätte, nicht selten vor der Theke. Das hieß: sich zu konzentrieren und Bälle zu machen, unbeeindruckt von dem Lärm und der Unruhe in einer Gaststätte. Wer die Jahre im „Borbecker Hof“ als aktiver Spieler mitgemacht hat, wird sich gerne an die Atmosphäre erinnern, die bei Meisterschaftskämpfen herrschte. Ein Tisch neben dem Billard, an dem gerade die Mannschaft des BC Germania Platz fand, die Gäste saßen mit ihrem Anhang fast in der Mitte des Gastraums, dahinter standen nicht selten in Zweierreihe Gäste vor der Theke, die herüberkamen, um den verbissenen Kampf um jeden Point zu verfolgen. Über allem lag dichter Zigarettenrauch; und für alle, die unbedingt zur Toilette mussten, wurde der Gang dorthin zu einem Spießrutenlaufen, mussten sie doch an dem Billardtisch vorbei, verfolgt von den missbilligenden Blicken der Spieler.
 
1972 ging diese Zeit zu Ende. Von Verkauf und Umbau des „Borbecker Hofs“ war die Rede: Dem Verein konnte nicht garantiert werden, dass er auch weiterhin seinen Sport hier würde ausüben können und somit wurde nach einem neuen Vereinslokal Ausschau gehalten.
 
 
1972 bis 1986   -   Die Jahre in der „Gaststätte Krebs“
 
Es ist für Billardvereine nicht einfach, Räumlichkeiten zu finden, in denen sie ihren Sport ausüben können. Bei der Suche nach einem neuen Spiellokal hatte der BC Germania Borbeck allerdings Glück. Bernhard Krebs sen. und jun. waren sofort bereit, den Club aufzunehmen. Sie stellten den hinteren Raum ihrer Gaststätte zur Verfügung und kauften sogar selbst das dem Verein angebotene Billard.
 
In dieser Zeit wurden die Vorschriften für die Spielerkleidung gelockert. Bisher war Schwarz vorgeschrieben. Nun wurde den Vereinen erlaubt, auch farbige Hemden oder Pullover als Spielkleidung zu tragen. Pink war gerade die große Modefarbe und somit wählte der BC Germania für die nächsten Jahre Pink. Es wurden erfolgreiche Jahre, in denen der Verein endgültig aus der Anonymität heraustrat.
 
Was sich in der Spielzeit 1971/72 mit dem Aufstieg in die Kreisliga bereits abzeichnete wurde nun zur Gewissheit: Mit dem BC Germania Borbeck ging es aufwärts. In der Saison 1972/73 spielte die 1. Mannschaft bereits in der Kreisoberliga und wurde Meister im Cadre 35/2. In der Spielzeit 1974/75 wurde in dieser Klasse der Meistertitel sowohl in der Freien Partie als auch im Cadre 35/2 errungen. Einen weiteren Meistertitel errang die 3. Mannschaft in der Kreisklasse C.
 
1977 trauerte der Verein erstmals um ein Vereinsmitglied. Friedhelm Wigge, Mitgründer des Vereins, starb unerwartet im Alter von 37 Jahren. In diesem Jahr erfolgte aber auch der Aufstieg in die 3. Landesliga. Zum ersten Male spielte eine Mannschaft des BC Germania auf Landesebene.
 
Den Aufstieg und die Erfolge in der höheren Spielklasse verdankte der Verein weitgehend einem Spieler: Wilfried Hoffmann. Als Jugendlicher dem Verein beigetreten, zählte er aufgrund seines Talentes und Könnens innerhalb weniger Jahre zu den besten Spielern des Billard-Kreises. Erst mit ihm als Spitzenspieler kam der sportliche Aufschwung.
 
1979 wurde ein besonders erfolgreiches Jahr. Die 1. Mannschaft wurde Meister der   3. Landesliga und errang damit den ersten überörtlichen Titel; Wilfried Hoffmann verbuchte in diesem Jahr seinen bisher größten Einzelerfolg mit dem Gewinn der Bundesmeisterschaft im Einband; und der BC Germania konnte auf ein 15jähriges Bestehen zurückblicken. Das Jubiläumsfeld feierte der Verein am 26. Mai 1979 in würdigem Rahmen in seinem Vereinslokal Krebs.
 
1980 wurde zum ersten Male der von allen Essener Vereinen jährlich im Dreiband ausgespielte Dr.-Schmitz-Gedächtnispokal gewonnen. Die Spieler Stax, Hoffmann, Unkel D., Jansen und Dünsing gewannen mit 6:4 gegen den Endspielgegner BC Essen-West.
 
1981 verließ Wilfried Hoffmann aus beruflichen Gründen Essen. Er war zwar nicht zu ersetzen, jedoch hatten einige junge Spieler längst die Spielstärke erreicht, um die entstandene Lücke ausfüllen zu können. Es erfolgte eine Rückstufung in die Kreisoberliga. Hier wurde an die Erfolge der letzten Jahre angeknüpft, denn in den Spielzeiten 1982/83 und 1984/85 wurden Titel in der Freien Partie und im Cadre 35/2 errungen. Ergänzt wurden diese Erfolge durch den Gewinn der Meisterschaft in der Kreisklasse B durch die 2. Mannschaft in der Saison 1981/82.
 
Doch auch eine traurige Tatsache ist zu vermerken: In dieser Zeit starb mit Georg Blanik ein weiterer Mitgründer des Vereins.
 
In der Spielzeit 1985/86 spielte die 1. Mannschaft des BC Germania bereits wieder in der 3. Landesliga.
 
1986 ging auch dieser Abschnitt in der Geschichte des BC Germania Borbeck zu Ende. Die „Gaststätte Krebs“ wurde verkauft und sollte umgebaut werden. Damit musste der Spielbetrieb eingestellt und bis zur nächsten Spielsaison eine neue Spielstätte gefunden werden.
 
 
1986   - Schloss Borbeck
 
Bei der Suche nach einem neuen Vereinslokal wurden Vereinsmitglieder auch im Schloss Borbeck vorstellig. Hans Tacke, Pächter des Schlosses, stand der Angelegenheit positiv gegenüber und stellte einen idealen Raum zur Verfügung. Auf Grund der Raumgröße war die Möglichkeit gegeben, einen weiteren Billardtisch aufzustellen. Das Billardspielen beim BC Germania wurde dadurch attraktiver. Neue Mitglieder traten dem Verein bei. Die 2. Mannschaft verstärkte sich derart, dass sie in der Spielzeit 1987/88 in die 2. Landesliga eingestuft wurde; hier errang sie einen hervorragenden zweiten Platz.
 
In dieser Zeit verlor der Verein seinen 1. Vorsitzenden Erwin Düsing: In seiner stillen, ruhigen Art lenkte er bis zu seinem Tode die Geschichte des Vereins.
 
Für die Meisterschaftsspiele der Spielzeit 1988/89 meldete der Verein fünf Mannschaften; eine Anzahl, die noch nie erreicht wurde. Zwei Mannschaftsmeistertitel sorgen im Jubiläumsjahr für sportlichen Glanz. Die 2. Mannschaft wurde in der neu geschaffenen Kreisliga A Meister in der Freien Partie; die 4. Mannschaft holte den Titel in der 4. Kreisklasse.
 
Der BC Germania Borbeck kann in seinem Jubiläumsjahr stolz auf das zurückblicken, was sich aus den ersten Anfängen im Jahres 1964 heraus entwickelt hat. Und er kann zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn er steht gefestigter da denn je. Das Umfeld stimmt, der Verein fühlt sich in seinem Spiellokal wohl; der sportliche Erfolg ist da und spornt immer wieder erneut an.
 
Dass es so bleiben möge, soll der Wunsch zum Jubiläum sein, zum Wohle des
 
BC GERMANIA BORBECK 1964.
 
Hans Wigge
 
Platzierungen bei den Mannschaftsmeisterschaften von 1986 bis 1989:
 
 
Spielzeit        Mannschaft           Gruppe                 Disziplin        Platzierung    MGD
 
1986/87    1. Mannschaft        3. Landesliga       Freie Partie   7. Platz         15,08
                2. Mannschaft        Kreisklasse B        Freie Partie   2. Platz          4,80
                3. Mannschaft        Kreisklasse E        Freie Partie   10. Platz        2,10
1987/88    1. Mannschaft    2. Landesliga         Freie Partie    2. Platz         27,97
               2. Mannschaft        Kreisliga               Freie Partie   3. Platz          7,68
               2. Mannschaft        Kreisliga                Cadre 35/2     5. Platz         6,59
               3. Mannschaft        Kreisklasse F         Freie Partie    2. Platz          2,05
 
1988/89  1. Mannschaft      2. Landesliga            Freie Partie    4. Platz          26,74
              2. Mannschaft        Kreisliga A                Freie Partie    Kreismeister    7,60
Weyers (11,75), Hondele (9,69), Wigge (8,26), D. Unkel (4,89), Ers. Jansen (3,97)
              2. Mannschaft        Kreisliga A             Cadre 35/2     3. Platz            5,70
              3. Mannschaft        1. Kreisklasse           Freie Partie    3. Platz           3,19
              4. Mannschaft        4. Kreisklasse           Freie Partie    Kreismeister   2,23
Grabenkamp (2,79), Kowalewski (2,28), Czerniak (2,13), Ristok (1,70)
             5. Mannschaft        7. Kreisklasse           Freie Partie    7. Platz            0,82
 
 
Einzelmeisterschaften
 
In den ersten Jahren nach Gründung des Vereins nahmen Spieler des BC Germania Borbeck nur sporadisch an den Einzelmeisterschaften des Kreises teil. Alle ohne nennenswerten Erfolg: Erst in der Spielzeit 1971/72 gelang es Wilfried Hoffmann als erstem Spieler des Vereins, eine Kreismeisterschaft zu erringen. Von diesem Zeitpunkt an ging es auch auf diesem Gebiet aufwärts. Immer mehr Spieler meldeten für die verschiedensten Disziplinen. Es wurden hervorragende Platzierungen erzielt, es wurden Einzelmeistertitel errungen. Manche Titel berechtigten zur Teilnahme an Meisterschaften auf Landesebene. Auch hier gab es hervorragende Ergebnisse.
 
Einen großen Erfolg brachte das Jahr 1979, Wilfried Hoffmann hatte sich für die Bundesmeisterschaft im Einband qualifiziert und der Verein ließ es sich nicht nehmen, seinem besten Spieler diese Meisterschaft auszurichten. Die Voraussetzungen waren im Vereinslokal Krebs leider nicht gegeben. So wurde dankbar das Angebot von Dieter Waletzeck angenommen, der seine Gaststätte mit Billardsaal in Steele-Horst zur Verfügung stellte. Wilfried Hoffmann setzte sich bei diesem Turnier gegen stärkste Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durch und wurde Bundesmeister im Einband.
 
Eine weitere Bundesmeisterschaft gewann Wilfried Hoffmann 1980. In Dortmund errang er den Titel im Cadre 52/2.
 
Aber auch in den darauffolgenden Jahren machten Spieler des BC Germania Borbeck bei Einzelmeisterschaften auf sich aufmerksam, und in den letzten Jahren sind es insbesondere die Spieler der 1. Mannschaft, die hervorragende Erfolge erzielen.
Titel und herausragende Platzierungen bei Einzelmeisterschaften:
 
 
Spielzeit     Name           Platzierung    Disziplin        Klasse          GD      BED   HS
 
1971/72   Hoffmann Kreismeister    FreiePartie   4.Klasse   16,67  25,00   173      
             Wigge, H.    2. Platz           Einband    2. Klasse   2,90     3,03      31
             Wigge, F.    3. Platz       Freie Partie   5. Klasse   8,38     8,33      49
 
1972/73 Hoffmann  Landesmeister Cadre 35/2    3. Klasse   18,89   30,00     89
            Hoffmann   Kreismeister     Cadre 35/2   3. Klasse   11,13   16,67     64
            Hoffmann   Kreismeister     Freie Partie  2. Klasse   34,00   50,00    270
            Weyers     3. Platz          Freie Partie    5. Klasse     6,70    8,82      45
            Hoffmann   2. Platz         Freie Partie     II. Klasse     8,71   10,34     53
            Unkel, D.   Kreismeister     Dreiband     IV.Klasse   0,386    0,462     4
 
Borbecker Pokal
 
In einer Versammlung am 09.04.63 beschlossen die Billardclubs BC Frintrop, BC Tümmler und BC Borbeck 60 alljährlich im Frühjahr einen Wanderpokal unter den Vereinen des Großraums Borbeck auszutragen. Ein Vorgabesystem wurde ausgearbeitet, das auch schwächeren Spielern durchaus eine Siegchance gegenüber stärkeren Spielern einräumte. Der damals ins Leben gerufene Wettbewerb hat bis heute nicht an Attraktivität verloren, gibt es doch viele Gründe, die für ihn sprechen. Zum einen wird die Spielsaison verlängert; Spieler, denen die Meisterschaftssaison noch nicht genügte, können weiter unter Wettbewerbsbedingungen spielen. Zum anderen wird das freundschaftliche Verhältnis der Borbecker Vereine untereinander gefestigt. Spieler unterschiedlicher Spielstärke treffen aufeinander und lernen sich kennen. Weitere Vorteile ergeben sich für Anfänger; hier können sie Erfahrungen unter Wettkampfbedingungen sammeln sowie für passive Mitglieder, denn an diesem Wettbewerb kann jedes Vereinsmitglied teilnehmen. Diesen Gedankengängen stand seinerzeit auch die Kronen-Brauerei Borbeck positiv gegenüber und sie stiftete den ersten Pokal.
 
Bereits 1964, im Gründungsjahr; nahm der BC Germania an dieser Pokal-Ausspielung mit einer Mannschaft teil. Die Spieler der ersten Stunde waren: Wigge, H., Sahlmann, Scharf, Gerzimbke, Wittsieker, als Ersatzspieler wurden gemeldet: Wigge, F., Orgassa und Bußler.
 
1965 wurden bereits zwei Mannschaften gemeldet.
 
1966 errang der BC Germania zum ersten Male den Wander-Pokal. Germania I siegte in einem Entscheidungsspiel 6:4 gegen die punktgleiche Mannschaft Tümmler II. Die Siegermannschaft spielte in der Aufstellung: Wigge, H., Wigge, F., Weyers, Blanik, Huhn.
 
In diesen ersten Jahren bestand eine Mannschaft aus fünf Spielern. Gespielt wurde in einer Gruppe. Doch 1967 musste der Austragungsmodus geändert werden. Der BC Wolfsbank wurde gegründet und meldete für die Pokalspiele. Das Interesse innerhalb der Vereine nahm ebenfalls zu. Allein der BC Germania meldete vier Mannschaften. Daher wurde beschlossen, dass eine Mannschaft in Zukunft nur noch aus vier Spielern besteht und in zwei Gruppen gespielt wird. Germania III wurde in diesem Jahr mit den Spielern Wittsieker, Zeutschler, Henske und Merz zwar Gruppensieger, unterlag im Endspiel aber äußerst knapp der Vertretung von Frintrop I.
 
1968 erfolgte die Gründung des BC Schönebeck. Auch dieser Verein schloss sich der Borbecker-Billard-Interessengemeinschaft (BBI) an. Aus diesem Grunde wurde für 1969 eine Ausspielung in drei Gruppen beschlossen. Die Gruppensieger sollten in einer Endrunde den Pokalsieger ermitteln. Es wurde die längste Ausspielung, denn die Gruppensieger Borbeck 60 I, Germania I und Germania II waren nach der Endrunde match- und punktgleich. Die Endrunde wurde erneut ausgetragen und jetzt endlich setzte sich Germania I mit 3:1 Punkten durch vor der eigenen Zweitvertretung mit 2:2 Punkten und Borbeck 60 I mit 1:3 Punkten. Den Pokal errangen die Spieler Weyers, Unkel, D., Wigge, H. und Czerniak. Germania II spielte in der Aufstellung Hermes, Brinkmann, Blanik und Winkler:
 
1970 erreichte Germania I erneut das Endspiel, verlor aber mit 0:8 gegen Frintrop I.
 
1972 stiftete die Borbecker Kronen-Brauerei einen neuen Wanderpokal. 10 Jahre wurde der alte bereits ausgespielt. Die Versammlung der BBI beschloss, den alten Pokal in diesem Jahr zum letzten Male auszuspielen und endgültig in den Besitz eines Vereines übergehen zu lassen. In den Jahren seit Gründung der BBI hatten Mannschaften des BC Frintrop am häufigsten den Pokal gewonnen. Diese Leistung sollte dadurch gewürdigt werden, dass für den Fall, dass 1972 ein anderer Verein als der BC Frintrop den Wanderpokal erringen sollte, ein Entscheidungsspiel zwischen diesem Verein und dem BC Frintrop über den endgültigen Besitz des Pokals entscheiden sollte.
 
Sieger 1972 wurde die Mannschaft von Germania I. Im Endspiel gegen Schönebeck I stand es nach vier Spielen 4:4. Dann gewann W. Hoffmann den Stichkampf gegen    J. Finkelmeier. Die Siegermannschaft spielte mit Hoffmann, Wigge, H., Weyers, Unkel, D.
 
Somit kam es am 02.02.1973 in der Gaststätte Elbers zum Entscheidungsspiel zwischen BC Germania Borbeck und dem BC Frintrop. Nach einer Niederlage von 
D. Unkel gegen H. Hondele und Siegen von H. Wigge gegen G. Hondele sowie
A. Weyers gegen W. Behne stellte W. Hoffmann mit seinem Sieg gegen Th. Lummer den 6:2-Endstand her. W. Hoffmann spielte in dieser Partie 100 Durchschnitt und eine Höchstserie von 283 Points. Der Wanderpokal ging in den Besitz des BC Germania über.
 
Erst 1978 gelang es wieder einer Mannschaft ein Endspiel zu erreichen. Die junge Truppe von Germania II mit den Spielern Düsing, P., Johnke, Gehrke und Grabenkamp sicherte sich durch einen 6:2-Sieg über Frintrop I die Trophäe.
 
1979 wurde das Endspiel zu einer vereinsinternen Angelegenheit. Germania I mit den Spielern Jansen, Czerniak, Klötzer und Lohmann traf auf Germania II mit Henske, Weber, Unkel, R. und Grabenkamp. Nach Siegen von Jansen, Weber, Unkel, R. und Lohmann stand es nach regulärer Spielzeit 4:4. Dann sicherte R. Unkel mit seinem Sieg über K. Klötzer in der Stichpartie den Pokal für Germania II.
 
1980 erreichte die II. Mannschaft von Germania Borbeck zum dritten Male in Folge das Endspiel. Im Fall eines Sieges würde auch dieser Pokal endgültig an den BC Germania fallen. Doch die Sensation blieb aus. Die Mannschaft mit Unkel, R., Henske, Klötzer und Rademacher, F. verlor unglücklich mit 3:5 gegen Tümmler I.
 
Auch 1981 gelangte eine Mannschaft vom BC Germania ins Endspiel. Hier unterlag Germania III in der Aufstellung Rademacher, F., Gehrke, Bach und Neumann mit 2:6 gegen Frintrop IV.
 
In den folgenden Jahren konnten Mannschaften vom BC Germania Borbeck nicht mehr in die Entscheidungen eingreifen. 1985 wurde der Wanderpokal zum fünften Male von einer Mannschaft des BC Frintrop gewonnen. Er ging damit endgültig nach Frintrop. Einen neuen Pokal stiftete Heinz Salaw vom BC Borbeck 60.
 
Erst 1987 wurde wieder ein Endspiel erreicht. Germania I verlor allerdings mit den Spielern Unkel, R., Hondele, Winkler und Grabenkamp 3:5 gegen Tümmler III.
 
Aber 1988 war es wieder soweit. Germania I gewann den neuen Pokal. Trotz enormer Vorgaben gelangte man ins Endspiel und siegte hier mit 6:2 über Frintrop I. Die Siegermannschaft: Rademacher, M., Unkel, R., Zimmer und Klötzer.
 
 
 
 
 
 
 
 
A K T U E L L E S
 
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